Hardtwald - Waidmänner bekämpfen Ambrosia

 

Die Amprosiapflanze gehört zu den Neophyten, dazu zählen Pflanzen, welche sich in Gebieten ansiedeln, in denen sie zuvor nicht heimisch waren. Sie sind in Nordamerika weit verbreitet und gelangten von dort unbeabsichtigt - durch verunreinigtes Saatgut und Vogelfutter - nach Europa. Seit den 1990er Jahren wird sie zunehmend auch in Süddeutschland beobachtet.

 

Die Pflanze ist eine regelrechte "Allergiebombe" und hat das weltweit stärkste Pollen-Allergen. Bereits zehn Pollen pro Kubikmeter Luft können ausreichen, um Kopfschmerzen, Heuschnupfen und Asthma auszulösen. Ambrosia wächst vor allem an Straßenrändern, auf leer stehenden Grundstücken, in Gärten, Grünanlagen, entlang von Bahngleisen und auf sehr mageren, trockenen Standorten. Vor allem nördlich von Karlsruhe im Hardtwald bei Eggenstein und in Stutensee-Friedrichstal, trifft man immer wieder auf die Ambrosia. Die Wuchshöhe variiert je nach Standort. Auf sehr mageren, trockenen Standorten bleibt sie mit ca. 20cm eher klein. Auf nährstoffreichen Standorten und bei viel Regen wie in diesem Jahr bei uns, wächst sie recht üppig und kann über einen Meter hoch werden.

 

Um die Ausbreitung der Pflanzen zu bekämpfen, helfen auch die Hardtwaldjäger aus Eggenstein- Leopoldshafen und Stutensee mit. Durch Mulchen der Flächen und ausreisen der Pflanzen. Mit samt der Wurzel haben sie gerade am letzten Samstag viele Ambrosiapflanzen auf befallenen Flächen ausgerissen(siehe Foto), in Säcke verpackt und entsorgt. Dazu sind Handschuhe empfehlenswert und bei bereits blühenden Pflanzen wird zusätzlich eine dicht sitzende Staubmaske benötigt. Durch das Tragen von Handschuhen werden mögliche Hautreizungen vermieden.

 

 

 

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